Sie befinden sich hier:
Kursdetails
Kursdetails

26H4-10102 Sowjetische Verhaftungen und Speziallager nach 1945. Tabu, Aufarbeitung und Erinnerung

Bis zum Ende der DDR wurden die sowjetischen Verhaftungen und Speziallager nach 1945 tabuisiert. Erst 1989/90 wurde es möglich, darüber öffentlich zu berichten und das Thema wissenschaftlich aufzuarbeiten. Seitdem sind mittlerweile drei Jahrzehnte vergangen. Neben den Speziallagern ist nun auch die Erinnerung an sie Gegenstand historischer Betrachtungen geworden. Gemeinsam mit der Volkshochschule Saale-Orla-Kreis führt die Gedenkstätte Buchenwald einen Kompakttermin im Rahmen des Projektes "Erinnerung braucht Wissen - Sowjetische Verhaftungen und Speziallager 1945-1950" zum durch, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Darin werden folgende Punkte angesprochen:
- die Geschichte der sowjetischen Speziallager in Deutschland und Weimar
- das Vorgehen in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR
- Blick in die Region Südostthüringen (Verhaftungspraxis der sowjetischen Geheimpolizei, Angst vor NS-Partisanenorganisation "Werwolf")
- Möglichkeiten der Recherche und Aufarbeitung
- Frageklärungen

Teilnehmer:innen können eigene Unterlagen zur Besprechung mitbringen. Zielgruppe sind Interessierte, die sich mit Familien- oder Regionalgeschichte beschäftigen oder einen Überblick über das Thema suchen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Schleiz statt.

Torgebäude des ehem. Speziallagers Buchenwald, 1950. (Torgebäude des ehem. Speziallagers Buchenwald, 1950.)

Kursort

Schleiz, Stadtbibliothek, Am Schlosspark 1

Am Schloßpark 1
07907 Schleiz


Termine

Datum
1. Termin am 13.10.2026
Uhrzeit
18:00 - 20:00 Uhr
Ort
Ort: Schleiz, Stadtbibliothek, Am Schlosspark 1