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24H1-10201 Regionale Verbitterung und Rechtspopulismus - Wie kollektive Emotionen die regionale Wirtschaft in Ostthüringen beeinflussen

In Thüringen sind einige Regionen von Strukturschwäche betroffen und werden die Auswirkungen des demographischen Wandels zukünftig besonders stark zu spüren bekommen. Dies stellt u.a. die Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen. In seinem Abendvortrag stellt Matthias Hannemann anhand einer Studie der We-Care Agentur dar, wie Rechtspopulismus sich auf die regionale Wirtschaft in Ostthüringen bereits jetzt auswirkt und wie kollektive Emotionen Einfluss auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung nehmen können. Im Anschluss an die Veranstaltung wollen wir gemeinsam in die Diskussion kommen.

Der Referent: Matthias Hannemann ist seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeografie der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena und beschäftigt sich u.a. mit regionalen Ungleichheiten und strukturschwachen Räumen. Derzeit promoviert er zu der Frage, wie rechtspopulistische Ressentiments mit der wirtschaftlichen Entwicklung von Regionen in Zusammenhang stehen und koordiniert die wecare-Agentur (Verbundprojekt aus FSU und dem Universitätsklinikum Jena), die im Themenfeld Intelligente sensorische Telemedizin Forschung und Entwicklung in ländlichen Räumen fördert. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich im Vorstand von Refugio Thüringen e.V.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Plätze begrenzt! Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist notwendig bis 20.08.24 unter Tel.: 03663 488 144.

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